Dieser Brandmelder mit dem Funkmdul wurde in Genf getestet. Hier käme noch das Kopplermodul EI413 dazu und das Wählgerät.
Damit ist das System komplett.
80 Prozent aller Brandopfer verbrennen nicht – sie ersticken am entstehenden giftigen Brandrauch. Diese traurige Erkenntnis gilt für Brände in privaten Wohnungen ebenso wie für Katastrophen großen Ausmaßes, z. B. im Düsseldorfer Flughafen 1996, wo alle 17 Todesopfer einer Rauchvergiftung erlagen.
Aus nur 10 kg Papier oder Pappe werden etwa 8.000 bis 10.000 m³ Rauchgas freigesetzt. Ein Papierkorbbrand füllt also einen Büroraum schnell mit Rauch aus; von Wand zu Wand, von der Decke bis zum Boden.
Aus nur 10 kg Schaumgummi werden etwa 20.000 m³ Rauchgas freigesetzt.
Ein brennender PKW setzt sogar etwa 100.000 m³ Rauchgas frei und auch aus einem brennenden Kühlschrank werden pro Sekunde fast 2 m³ Rauchgas freigesetzt.
Was ist die größte Gefahr bei Bränden?
Der Rauch ist bei einem Brand das größte Problem für die Menschen im Gebäude und für die Feuerwehr. Die Folgen sind dramatisch: Innerhalb von weniger als drei Minuten sinkt durch den entstehenden Brandrauch die Sichtweite meist so weit ab, dass betroffene Personen die Orientierung verlieren und sich nicht mehr in Sicherheit bringen können. Erschwerend kommt die schnell zunehmende Konzentration des Gases Kohlenmonoxid (CO) hinzu.
Verletzte, die ein so genanntes Inhalationstrauma erlitten haben, also toxische Substanzen eingeatmet haben, bilden akut oder auch erst nach drei bis fünf Tagen Lungenveränderungen aus, die Sauerstoffaufnahme und -austausch massiv erschweren bzw. unmöglich machen. Wenn solche Rauchgasverletzungen vorliegen, dann hat der Patient schlechte Überlebenschancen.
Ein Beispiel: Bei Verbrennungen der Körperoberfläche von 21 bis 40 Prozent sterben nur zwei Prozent der Patienten. Haben diese zusätzlich ein Inhalationstrauma erlitten, steigt diese Rate rapide auf 38 Prozent an. Selbst bei Verbrennungen von 61 bis 80 Prozent überleben noch drei Viertel der Geschädigten, wenn keine Lungenverletzung vorliegt, jedoch nur ein Drittel, wenn das Inhalationstrauma hinzukommt.
Diese steigt im Laufe des Brandes sprunghaft an und führt von Kopfschmerzen über zunehmende
Vergiftungserscheinungen und Bewusstlosigkeit bis zum Tod.
Was macht den Brandrauch so gefährlich?
Je nach Brandursache enthält der Rauch giftige Substanzen, die über die Lunge in den Organismus gelangen und die Lungenoberfläche beschädigen. Das sind zum Beispiel Kohlenmonoxid, Salzsäure oder Zyanidverbindungen, die etwa beim Brand von Kunststoffverblendungen entstehen können.
Das erste, was ein Menschen meist mit einem Brand verbindet, ist Neugier, nicht etwa Angst. Gucken und staunen, statt weglaufen und alarmieren, ist oft die Devise.
Das zweite Phänomen ist der fehlende Respekt vor der Hitzeausbreitung und der alles zerstörenden Kraft des Feuers. Das dritte Phänomen ist die völlige Unkenntnis, dass sich der Brandrauch rasend schnell ausbreitet und in wenigen Minuten sämtliche Flucht-, Rettungs- und Löschangriffswege blockiert. Das vierte Phänomen liegt in der irrigen Auffassung, im Brandfall genügend Zeit zu haben.
Unsichtbar, geruchlos und tödlich: Kohlenstoffmonoxid (kurz Kohlenmonoxid) ist ein nicht reizendes Atemgift, das bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien entsteht. Ursachen können zugesetzte Schornsteine, unsachgemäß betriebene Kamine, technisch defekte Heizungsanlagen oder undichte Abluftrohre sein. Selbst in Wohneinheiten, die gar nicht in unmittelbarer Nähe zu möglichen Gefahrenquellen liegen, können erhöhte CO-Konzentrationen auftreten. Denn Kohlenmonoxid besitzt die Fähigkeit, durch Decken und Wände zu wandern.
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